Kein Tauchbecken? Möglichkeiten für die Abkühlung nach der Sauna

Erfahrene Saunagänger wissen: Nach dem Saunieren folgt die Abkühlung. Idealerweise im eiskalten Tauchbecken der Sauna. Wer neben der heimischen Holzfasssauna kein entsprechendes Becken besitzt, muss sich eine Alternative suchen. Von letzteren gibt es glücklicherweise reichlich, wie der folgende Beitrag zeigt.


 

Abkühlung nach der Sauna

Keine Frage, die Abkühlung gehört genauso zur Sauna wie das Schwitzen. Wenn Sie klassisch finnisch saunieren, sollte sie zudem eiskalt sein. Für die positiven gesundheitlichen Effekte allerdings ist Eiswasser gar nicht notwendig. Es genügt, den Körper nach der Aufwärmphase über einen Zeitraum von 10 bis 15 Minuten abzukühlen – das geht im Eisbecken ebenso gut wie an der kühlen Luft. Verzichten sollten Sie auf die Abkühlung nach der Sauna übrigens nicht. Immerhin ist es gerade das Wechselspiel aus heiß und kalt, das das Immunsystem trainiert und den Gang in die Sauna gesund macht.


 

Abkühlen ohne Tauchbecken? So geht’s

Klassischerweise folgt auf den Saunagang der Sprung ins eisige Tauchbecken, das in vielen öffentlichen Saunas längst zum Standard gehört. Neben der heimischen Fasssauna allerdings dürften die wenigsten Sauna-Liebhaber ein eigenes Tauchbecken eingerichtet haben. Gut, dass es mehr als ausreichend Alternativen gibt – für jeden Geschmack.

  • Wasserschlauch: Sie haben weder ein Tauchbecken noch eine Dusche im Garten? Dann nutzen Sie einfach den Wasserschlauch für die gewünschte Abkühlung. Klappt wunderbar und ist denkbar unkompliziert!
  • Nutzen Sie Eiswürfel: Einfach in einer Schüssel, in einem Bottich oder in einem kleinen Planschbecken bereithalten: Eiswürfel spenden nach der Sauna erfrischende Kühle.
  • Kübeldusche: Sie möchten sich nach dem Saunieren lieber kurz und plötzlich abkühlen? Dann ist eine Kübeldusche genau das Richtige. Was Sie hierzu benötigen: Eine stabile Stange, ein Seil und einen mit Eiswasser gefüllten Kübel. Montieren Sie das Ganze einfach so, dass sich beim Zug am Seil ein erfrischender Schwall Wasser über Ihnen ergießt.

Darüber hinaus stehen Ihnen natürlich noch zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Verfügung, um für Abkühlung zu sorgen. Vom Bad im Planschbecken bis hin zum Sprung durch den Rasensprenger – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

Richtig abkühlen – Schritt für Schritt

Sie möchten sich nach dem Saunieren möglichst schonend, sprich ohne Kälteschock, abkühlen? Dann käme der Sprung ins Tauchbecken ohnehin nicht in Frage. Stattdessen gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Verbringen Sie nach dem Saunieren einige Minuten an der frischen Luft und atmen Sie tief ein und aus.
  • Kühlen Sie sich mit Wasser ab – sei es in der Dusche oder mit Wasser aus einem Bottich.
  • Benetzen Sie zunächst Arme und Beine mit Wasser und arbeiten Sie sich im Anschluss zur Körpermitte vor.
  • Duschen Sie sich nun komplett mit kühlem Wasser ab – oder baden Sie alternativ eine Runde im Pool.

Entspannen Sie für eine Viertelstunde und genießen Sie das wohltuende Gefühl, das sich typischerweise nach dem Saunieren einstellt.

Das Team von Meisel & Gerken Fasssauna wünscht Ihnen ein entspanntes Saunieren – sei es mit oder ohne Tauchbecken!