Sauna: Vorteile auf einen Blick

Gestärktes Immunsystem, geringere Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, verbessertes Hautbild: Die Vorteile regelmäßigen Saunierens sind vielseitig. Wir nehmen die wichtigsten Vorzüge von Saunabädern in den Fokus.

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5 Gesundheitliche Vorteile des Saunierens im Überblick

In vielfacher Hinsicht ist der Gang in die Sauna gesund. Wie erheblich wir unsere körperliche Gesundheit durch Saunabesuche fördern können, unterstreichen auch verschiedene wissenschaftliche Studien. Aber auch die Psyche profitiert in hohem Maß von regelmäßigen Saunabädern. Wir stellen Ihnen die Hintergründe zu den wichtigsten gesundheitlichen Vorteilen eines Saunabesuchs vor.

Regelmäßige Saunabesuche stärken das Immunsystem

Ist der Besuch einer Sauna gut fürs Immunsystem? Was viele passionierte Saunagänger intuitiv bejahen würden, war in der Vergangenheit auch Gegenstand wissenschaftlicher Studien – und konnte dabei wissenschaftlich untermauert werden. Bereits 1990 kam eine finnische Studie zu dem Schluss, dass regelmäßiges Saunieren die Wahrscheinlichkeit verringert, an einem grippalen Infekt, sprich an einer Erkältung, zu erkranken. Ursächlich hierfür ist der große Temperaturunterschied, dem unser Körper während des Saunabads ausgesetzt wird. Der Wechsel aus heißen Saunadurchgängen und kalter Abkühlung regt den Stoffwechsel an, während die hohen Temperaturen gewissermaßen ein Fieber simulieren. Auf diese Weise wird der Körper zur Bildung von Abwehrstoffen angeregt – und hat damit optimale Voraussetzungen, um mögliche Krankheitserreger abzuwehren.

Saunieren beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor

Bereits mehrere wissenschaftliche Studien kamen zu dem Schluss, dass sich regelmäßige Saunabesuche überaus positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Auch hier liegt der Grund in der ungewöhnlich starken Belastung, die ein Saunagang auf den Körper hat. So führt dieser zu einem schnelleren Herzschlag und einer Weitung der Blutgefäße. Was eher schädlich klingen mag, hat langfristig positive Effekte auf unsere Gesundheit. Wer regelmäßig sauniert, hat ein deutlich geringeres Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln. Zudem senkt das regelmäßige Saunabad den Blutdruck. Eine finnische Studie kam sogar zu dem Schluss, dass Saunieren die Wahrscheinlichkeit senkt, an einem kardiovaskulären Ereignis zu sterben – und damit die Lebenserwartung erhöhen könnte.
Wichtig: Leiden Sie bereits an einer bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankung sind Saunabesuche zunächst mal prinzipiell tabu. Zuvor sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

Saunieren erleichtert die Atmung

Wer einmal richtig durchatmen möchte, geht am besten in die Sauna. Zwar mag das Atmen in Folge der hohen Temperaturen subjektiv als erschwert wahrgenommen werden. Dem Körper allerdings wird das Atmen in der warmen Luft erleichtert. Und das nicht nur, weil die warme Luft zum tiefen Durchatmen anregt. Der eigentliche Grund: In der warmen Saunaluft können die Schleimhäute der Atemwege weitaus besser durchblutet werden. Das fördert den Selbstreinigungsprozess und lässt die Muskeln der Bronchien entspannen. Insbesondere für Menschen mit Asthmaerkrankungen ist dieser Effekt relevant. Letztere profitieren von Saunabesuchen gleich mehrfach:

  • Die Neigung der Atemmuskulatur zu Überreaktionen kann reduziert werden.
  • Dank ihrer entspannenden Wirkung sinkt der Cortisol-Spiegel im Anschluss an Saunabäder zwar. Während des Saunabads allerdings wird die Cortisol-Bildung angeregt. Hiervon profitieren Asthmatiker, da sich Cortisol positiv auf entzündliche Prozesse auswirkt.
  • Das Immunsystem wird trainiert – und damit auch die Anfälligkeit gegenüber Erkältungen, die für Asthmatiker mit Atembeschwerden verbunden sein können, gesenkt.

Dennoch empfiehlt es sich für Menschen mit Asthma, mögliche Saunabesuche im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

Saunagänge wirken Muskelverspannungen entgegen

Nackenschmerzen in Folge einer gekrümmten Sitzhaltung im Büro. Lästiger Muskelkater nach dem Gang ins Fitnessstudio. Quälende Rückenschmerzen durch eine falsche Schlafposition. Die unangenehmen Folgen von Muskelverspannungen erleben wir immer wieder. Die gute Nachricht: Auch hier kann ein Saunabesuch Abhilfe schaffen. In der warmen feuchten Luft können die Muskeln entspannt und Krämpfe gelöst werden. Und nicht nur das. Wer des Öfteren in die Sauna geht, beugt Verspannungen auch in der Zukunft vor – und kann dem Alltag im wahrsten Sinne des Wortes entspannter entgegenblicken.

In der Sauna tanken wir neue Energie

Nicht nur auf die körperliche, auch auf unsere geistige Gesundheit wirken sich Saunabäder sehr vorteilhaft aus. Wohlige Wärme, wohltuende Düfte und die Möglichkeit, einfach mal abzuschalten – Saunieren ähnelt in vielfacher Hinsicht einer kurzen Meditation. Mitsamt den vielen positiven Effekten auf unsere Psyche. So fühlen wir uns nach dem Saunagang wesentlich entspannter – und können auch Stresssituationen im Alltag besser begegnen. Die entspannende Wirkung eines Saunabads lässt sich übrigens auch körperlich messen. So sinkt – gerade bei chronisch gestressten Menschen – nach dem Saunagang der Cortisol-Spiegel. Während des Saunierens allerdings wird die Cortisol-Produktion vorübergehend angeregt, wovon insbesondere Asthmatiker profitieren können.


Wie Saunieren beim Abnehmen unterstützen kann

Kann man in der Sauna abnehmen? Dieser Frage sind wir bereits in einem weiteren Blogartikel ausführlich nachgegangen. An dieser Stelle soll daher die Kurzfassung genügen: Ja und nein. Anders als immer wieder behauptet wird, trägt die hohe Schweißproduktion während des Saunierens nicht oder nur zu einem vernachlässigbaren Grad zum Abnehmen bei. Zwar wird dabei der Stoffwechsel angeregt, die Fettverbrennung hält sich allerdings merklich in Grenzen. Selbst bei längeren Besuchen sind kaum mehr als 20 kcal drin. Eine direkte Abnehmwirkung ist in der Sauna folglich nicht zu erwarten.
Indirekt allerdings kann der in Folge des Saunabads aktivierte Stoffwechsel durchaus zum Abnehmen beitragen. Der Grund: Nach dem Saunabesuch kommt es zu einem sogenannten „Nachbrenneffekt“. Während dieser Phase hat der Körper einen erhöhten Grundumsatz. Soll heißen: Für die gleichen Tätigkeiten verbrauchen wir mehr Energie als vorher. Das bekommen auch unsere Fettpölsterchen zu spüren.


Besseres Hautbild dank Sauna

Während des Saunadurchgangs wird die Haut besser durchblutet, gereinigt und entschlackt. Der Stoffwechsel der Haut arbeitet dabei auf Hochtouren. Ein Prozess, der enorm förderlich für unser Hautbild ist. Schon nach wenigen Saunabesuchen werden Sie feststellen: Die Haut ist deutlich straffer und rosiger als zuvor. Und das betrifft nicht nur das Gesicht, sondern sämtliche Körperpartien. Sogar Akne und einige weitere Hautkrankheiten können durch Saunieren gelindert werden.

Das Team von Meisel & Gerken Fasssauna wünscht Ihnen viel Spaß beim Saunieren!